Die Nordseeinseln im Segelrevier Holland
Texel
Die Schiffe legen auf der Ostseite der Insel in Oudeschild an. Von dort sind es etwa 3 km bis zum größten Dorf auf Texel, Den Burg und Wer Strandvergnügen sucht, ist in De Koog richtig (ca. 10 km vom Hafen). Dieses Viertel am Meer entwickelte sich seit 1945 zu einem lebendigen Badeort. Lediglich zwei Dünenreihen trennen das Dorf vom Sandstrand, der so breit ist, dass niemand Schwierigkeiten haben wird, ein ruhiges Plätzchen zu finden. An der Dorfstraße von de Koog drängen sich Geschäfte, Bars, Terrassen und Restaurants. Oosterend ist mit sorgfältig restaurierten historischen Häuschen das ursprünglichste Dorf auf Texel. Im kleinsten Dorf 'De Waal' wohnen nur ein paar hundert Menschen in ruhiger Atmosphäre. Mit dem Rad sind die Orte am Besten zu erreichen. Fahrradverleiher findet man in der Nähe des Hafens.Vlieland
Die Natur ist auch auf Vlieland einer der Hauptanziehungspunkte für Besucher. Es gibt kaum Autoverkehr auf der Insel, nur den Einwohnern ist das Autofahren gestattet.
Das einzige Dorf der Insel, Oost-Vlieland, hat ca. 1100 Einwohner und verfügt über den meistgenutzten Yachthafen des Wattengebietes.
Ca. 18 km Sandstrand stehen dem Besucher zur Verfügung. Die Schiffe legen direkt in Strandnähe an. Zur Nordseeseite sind es ca. 900 m. Eine weitere Naturschönheit ist der ca. 300 ha große Laub- und Nadelwald. Dort können ca. 96 verschiedene Vogelarten beobachtet werden. Im Frühjahr führt die Staatsförsterei Brutexkursionen durch. Weitere Informationen über die Insel gibt das Besucherzentrum.
Terschelling
Hat Ihr Schiff auf Terschelling festgemacht, können Sie direkt den Ort, Strand, Dünen und Leuchtturm erkunden. Alles ist fußläufig zu erreichen.Auf der Nordseite bildet ein Strand von 30 km Länge die Grenze zum Wasser. Eine breite, oft hohe Dünenreihe liegt dahinter. Wandernd und radfahrend kann man die Natur noch intensiver entdecken - z.B. wenn Sie einen Tag auf Terschelling bleiben.
Strandete in früheren Zeiten ein Schiff aus fernen Ländern vor Terschelling, fiel die Ladung meist in die Hände der Inselbewohner. Strandräuberei war auf allen Inseln verbreitet. Zahlreiche Legenden ranken sich um die gescheiterten Schiffe und die reiche Beute, die sie brachten. Im 16. und 17. Jh. gewann die Insel an Bedeutung für die Handelsstädtchen an der Zuidersee. Deren Schiffe warteten im Hafen von Terschelling oder Vlieland auf günstigen Wind oder suchten hier Schutz vor feindlichen Schiffen. Von Amsterdams Blütezeit profitierte auch Terschelling. In den Orten West und Midsland sind noch viele alte Fassaden aus dieser Zeit zu sehen.
Ameland
Auf der ca. 24 km langen und zwischen 2 und 4 km breiten Insel gibt es vier Dörfer: Ballum, Hollum, Buren und das Inselzentrum Nes in Hafennähe. Zum Nordsestrand sind es vom Hafen aus ca. 2,3 km.
In früheren Zeiten sind viele Ameländer auf Walfang ausgefahren. Heute erinnern die charakteristischen Fassaden der Kommandeurshäuser an diese Zeit. Auf einem Spaziergang durch Hollum können Sie besonders viele dieser Häuser sehen.
Über die ganze Länge der Insel erstreckt sich ein frei zugänglicher herrlicher Sandstrand, der bei Buren und Nes auch bewacht wird. Für abendliche Geselligkeit bietet der Ort Nes urige Kneipen, Cafés und Restaurants mit viel Atmosphäre.
Karte Ameland